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Cloud Storage und Datensicherheit

Es gibt einige Anbieter von Cloud Storage Services im Web. Große und bekannte Namen hier sind Google Drive, Microsofts SkyDrive, DropBox, Amazon Cloud Drive, Wuala und viele mehr.

Heute bin ich bei einigen anderen Services darauf aufmerksam geworden, dass diese Google Drive integrieren. Ich nutze bisher Google Drive noch nicht und habe mich darauf ein wenig auf die Suche nach Informationen über Datensicherheit bei diesen Services gemacht.

Bei dieser Suche bin ich auf folgenden Artikel gestoßen:

http://www.digitaltrends.com/mobile/how-can-we-trust-google-drive-or-any-cloud-storage-service/

Hier werden insbesondere zwei Aspekte beleuchtet, die ich in meiner Fragestellung auch als elementar betrachte:

  1. Wer kann meine Daten – egal unter welche eingeschränkten Bestimmungen – möglicherweise einsehen?
  2. Wie sicher sind meine Daten vor Verlust geschützt?

Der Verfasser dieses Artikels möchte seinen Lesern klar machen, dass in beiden Fragen keine absolute Sicherheit durch die genannten Anbieter existiert. Im speziellen bezieht er sich dabei auf die Bestimmungen bei Microsofts SkyDrive, die ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine Garantie vor Verlust der Daten gegeben wird und der User selbst für Backups verantwortlich ist.

Prinzipiell gleiches ist bei DropBox zu finden. Google Drive hingegen betont, dass die Daten vor Verlust gesichert sind. Hier gibt es also durchaus Unterschiede und man kann nicht pauschal von allen Dienste behaupten, sie würden die Verantwortlichkeit in punkto Sicherheit/Backup von sich schieben.

Dann ist da aber noch der erste Punkt. Wie sicher sind meine Daten vor Spionage? Der Artikel bezieht sich auf Kontrollgremien der Regierung oder Prüfungen großer Unternehmen, jedoch möchte ich auch sonstige Hacker möglichst davon abhalten, meine Daten abgreifen zu können. Hier kommt auch der Ablauf des Up- und Downloads von Daten ins Spiel. Wie geschützt werden meine Daten hier durch die weltweiten Kanäle geschickt?

Ich bin nach meiner Recherche dazu gekommen, dass ich mich weiterhin auf den Service verlasse, dem ich schon seit einiger Zeit vertraue: Wuala. Hier findet vor Upload der Daten in die Wuala Cloud eine Verschlüsselung auf dem eigenen PC statt und niemand – weder Wuala noch sonst eine Organisation oder andere Dritte – kann diese Daten lesbar einsehen. Ebenso sichert Wuala zu, die Daten vor Verlust ausreichend zu schützen durch mehrfache Redundanz.

Klar ist mir bewusst, dass es 100%ige Sicherheit nirgends gibt und es mag irgendwo auch Profis geben, die solche Verschlüsselungen wieder rückgängig machen können. Dennoch fühle ich mich mit Daten, die ich in hohem Maße geschützt wissen will, bei Wuala am besten.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Desktopintegration gut funktioniert und der freie Speicherplatz sich mit 5 GB am oberen Ende der Skala bewegt.

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